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FÜR VIELFALT UND TOLERANZ

Irene Margil

Autorin, Leseanimatorin, Vorlesecoach

"TAYO BLEIBT!"

Eine Geschichte über Solidarität

Ab September hier:

Verlag Razamba, Offenbach/Main

ISBN: 978-3-941725-63-8

14.2.17

Rezension: Gemeinsam zum Ziel

Seit zwei Jahren lebt der nigerianische Junge Tayo in Hamburg. Er besucht das Gymnasium, lernt nicht nur ausgezeichnet Deutsch, sondern erreicht auch gute Noten. Zudem hat er als geschickter Fussballer bei der A-Jugend des HSV einen Stammplatz erhalten. Mit 18 erreicht ihn dann der vernichtende Bescheid der Behörden. Er muss zurück nach Nigeria. Nun setzen sich seine Klassenkameraden für ihn ein, bald unterstützen ihn die ganze Schule und der Fussballverein, damit er gegen die Rückführung Beschwerde einreichen kann. Aus der Sicht der Klassenkameradin Lisa wird Tayos Einleben in der Fremden Welt einfühlsam beschrieben. Der scheue Junge, dem zu viel Aufmersamkeit ein Greuel ist, wächst den Lesenden ans Herz. Die Autorin und der Autor haben die reale Geschichte eines nigerianischen Schülers aufgezeichnet. Die unterschiedlichen Reaktionen der Schülerinnen und Schüler auf Tayo beschreiben authentisch das Geschehen: Lisas enthusiastisches Helfen oder das Aufkeimen von Eifersucht bei ihrem Freund. Engagement für die Flüchtenden werden ebenso real aufgezeigt wie populistische Strömungen

Editorial Süddeutsche 28.11.2016 

von Roswitha Budeus-Budde

http://www.sueddeutsche.de/kultur/editorial-was-tun-wenn-die-welt-untergeht-1.3265562

„...Auffallend aber, dass die realistische Jugendliteratur eine neue, sehr offene und engagierte literarische Form gefunden hat, um auf die Veränderungen in der Gesellschaft zu reagieren...

... Es ist eine Literatur, die deutlich politische Positionen bezieht, auch zum aktiven Widerstand gegen bürokratische Hürden aufruft, wie die Hamburger Schulgeschichte "Tayo bleibt" von Irene Margil und Andreas Schlüter (Carlsen), nach einem wirklichen Fall erzählt. Da gelingt es den Schülern und den Lehrern eines Gymnasiums, ihren Mitschüler, einen jungen Nigerianer, vor der Abschiebung zu retten.Eine Geschichte, die Mut macht. Aber auch die andere Wirklichkeit in Deutschland, der Hass und die Gewalt gegen Fremde werden in der Jugendliteratur nicht ausgespart..."

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